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EU-Arbeitsmärkte im Vergleich

In vier Jahren sollen drei von vier Menschen im erwerbsfähigen Alter in der EU einen Job haben. Deutschland hat das Ziel fast erreicht. Wenige Länder sind noch besser aufgestellt. Frankreich dagegen ist abgeschlagen. Eine Studie zeigt, wieso.
Ein wohlhabender Staat nützt den Bürgern nicht viel, wenn sie nicht am System teilhaben können, weil sie arbeitslos sind. Wenn Wohlstand und Geborgenheit zu einem Privileg weniger werden, wächst die Unzufriedenheit. Um das zu verhindern, müssen Arbeitsmärkte möglichst flexibel und durchlässig gestaltet werden. Gelingt das, sind Menschen nicht nur motivierter, sondern ihre Wirtschaften auch anpassungsfähiger - besonders in Krisenzeiten. Die Europäische Union (EU) hat deshalb in ihrer Agenda 2010 zum Ziel erklärt, bis zum Jahr 2020 eine Beschäftigungsquote von 75 Prozent erreichen zu wollen.
Deutschland zählt der Studie zufolge zu den besser aufgestellten Staaten in Europa. 2013 hatte der deutsche Staat laut Eurostat eine Beschäftigungsquote von 73,3 Prozent - der Durchschnittswert der 28 EU-Länder liegt bei lediglich 64,1 Prozent.

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