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Wie schütze ich mich vor Trojanern?

Erpresser-Trojaner Locky verbreitet sich rasend schnell, auch in Deutschland gibt es immer mehr Opfer, die ohne Lösegeldzahlung nicht mehr auf ihre Daten zugreifen können. Dabei kann man sich ohne großen Aufwand schützen.
Sogenannte Krypto-Trojaner, auch Ransomware genannt, sind kein neues Phänomen. Schon seit vielen Jahren befallen solche Schadprogramme Computer, verschlüsseln wichtige Daten und geben sie nur gegen Zahlung von Lösegeld wieder frei. Bereits 2005 erpresste ein Schädling namens "TROJ_PGPCODER.A" weltweit tausende Nutzer. Mit "Locky" haben die Angriffe der Krypto-Trojaner aber eine neue Qualität bekommen, bei ihm zählen Sicherheitsunternehmen mehrere Tausend infizierte Systeme pro Stunde.

Die Erpresser-Programme verbreiten sich wie andere Trojaner vor allem über Spam-Mails. Sie befinden sich gewöhnlich in den Anhängen der Nachricht, lauern hinter einem Link im Text der E-Mail oder sind als Makrovirus in Word- oder Excel-Dokumenten eingebettet. Daher gilt:
- Stellen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres E-Mail-Programms  so ein, dass kein Script automatisch ausgeführt wird.
- Deaktivieren sie Makros. Wie das bei Office-Dateien funktioniert, erklärt Microsoft auf einer Hilfe-Seite.
- Öffnen Sie niemals ungeprüft Dateianhänge.
- Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails von Unbekannten.
- Befinden sich im Anhang scheinbar harmlose Dateien mit den Endungen .exe,  .bat, .com löschen Sie die E-Mail sofort.
- Seien Sie vor allem misstrauisch bei Rechnungen und Mahnungen.

Selbst wenn man versehentlich einen Anhang öffnet oder einem Link in die Falle folgt, können gut geschützte Systeme meistens einen Trojaner-Angriff abwehren. Deshalb:
- Installieren Sie ein Antivirus-Programm und achten Sie darauf, dass die Firewall aktiviert ist.
- Halten sie Schutz-Software, das Betriebssystem und alle installierten Programme immer aktuell.

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